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Digitale Tontechnik
LCD oder Plasma
DiSEqC
Technik Dolby Surround Prologic Bis heute weit verbreitet ist das 1987 entwickelte Dolby-Surround- Prologic-Verfahren. In diesem Verfahren wird der Filmton in vier einzelne Signale aufgeteilt und als Raumklang über bis zu sechs Lautsprecher wiedergegeben. Die beiden Frontlautsprecher links und rechts vom Fernsehgerät erhalten jeweils ein separates Tonsignal, ebenso der Mittel-lautsprecher. Die beiden Effektlautsprecher teilen sich einen Kanal. Wenn man möchte, kann man als Unterstützung einen zusätzlichen Bass-Lautsprecher in das System integrieren, der die tiefen Töne wiedergibt, allerdings keinen eigenen Tonkanal hat.
Dolby Digital 5.1 Einen besseren Raumklang liefert Dolby-Digital auch als "AC-3" bekannt. In diesem Verfahren werden alle sechs Lautsprecher einzeln angesteuert. Nur so sind Klangeffekte wie im Kino möglich. Die "5" im Namen steht für die beiden Front-, den Mittel- und die zwei Effektlautsprecher. Die "1" zeigt an, dass die tiefen Töne über einen zusätzlichen Kanal an den Subwoofer geschickt werden.
Dolby Digital 2.0 Wesentlich einfacher aufgebaut ist dasDolby-Digital 2.0-Verfahren. In diesem werden nur die beiden vorderen Lautsprecher und als Unterstützung der Bass-Lautsprecher versorgt. Der Subwoofer hat keinen eigenen Kanal. Viele DVD-Videos unterstützen lediglich dieses Ton-Format und bieten somit keinen Heimkinoton.
Dolby Digital 1.0 Sehr übersichtlich wird der Filmton, wenn Dolby-Digital 1.0 den Klang bestimmt. Dann kommt der Ton in Mono-Technik aus dem Mittellautsprecher, unterstützt wird er lediglich bei den tiefen Tönen durch den Subwoofer. Auch in diesem Verfahren werden die tiefen Töne nicht über einen eigenen Kanal zum Bass-Lautsprecher geschickt.
DTS Ähnlich wie Dolby-Digital 5.1 funktioniert das wenig verbreitete DTS (Digitales Theater System). Bei diesem Verfahren werden ebenfalls alle sechs Lautsprecher einzeln angesteuert. DVDs mit dem DTS-Format sollen noch besser klingen als Filme mit Dolby-Digital 5.1. Denn bei DTS wird der Ton weniger "gequetscht" damit er auf die DVD passt. Theoretischer Nebeneffekt: Der DVD-Player ist beim Abspielen so stark mit der Tonwiedergabe beschäftigt, dass das Bild ruckeln kann.
LPCM Alle DVDs liefern auch digitalen Stereoton, wie er auf Musik-CDs zu finden ist. Dieses System heisst LPCM. Dabei kommen nur die beiden Front- und der Bass-Lautsprecher zum Einsatz.
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LCD oder Plasma TV
Zwei Verfahren für eine bessere Bildwiedergabe stehen heute im Mittelpunkt des Interesses: Plasma- und LC-Displays. Sie arbeiten nach sehr unterschiedlichen Verfahren und haben beide ihre Vor- und Nachteile. Deren Kenntnis ist für ein fundiertes Beratungsgespräch unerlässlich.
Die LCD-Technik

Die Flüssigkristalle für LC-Displays gehören zur Gruppe der nematischen Flüssigkristalle, deren Moleküle eine lang gestreckte, stabförmige Form haben. Sie richten sich vorzugsweise parallell zueinander aus und können durch elektrische Felder beeinflusst werden. Bei einem LC-Paneel nutzt man den Effekt, dass dessen Moleküle polarisiertes Licht führen können, als sog. Lichtschalter. Das Licht kommt aus einer „Hintergrundbeleuchtung“, bevor es auf die Flüssigkristallmoleküle trifft, passiert es einen Diffusor und ein erstes Polarisationsfilter. Liegt keine Steuerspannung an, gelangt kein Licht auf die Vorderseite des Displays, da die obere Schicht des Displays ebenfalls aus einem Polarisationsfilter besteht, das gegenüber dem ersten um 90 Grad verdreht ist. Damit nun Licht auf die Vorderseite des Paneels gelangen kann und so für den Betrachter sichtbar wird, müssen die Flüssigkristalle ausgerichtet werden. Diese Ausrichtung und das einhergehende Aufleuchten der einzelnen Bildpunkte, der Pixel, geschieht durch die Ansteuerung der Ausrichtungsschicht durch Thin-Film-Transistoren (TFT). Jedes einzelne Pixel eines LC-Displays besteht aus drei Bildpunkten (Subpixel) jeweils für die drei Grundfarben Rot, Grün und Blau. In der Regel sind sie nebeneinander angeordnet. Um LC-Displays auch als TV-Bildschirm nutzen zu können, mussten sie in mehreren Punkten verbessert werden. Spezielle Probleme bereiteten der eingeschränkte Betrachtungswinkel, die geringen Helligkeits- und Kontrastwerte sowie das Ansprechverhalten (Reaktionszeit) bei schnellen Bewegungen (Nachzieheffekt). Heute ist ein Betrachtungswinkel von 170 Grad in horzizontaler und vertikaler Richtung üblich. Um bei schnellen Bewegungen (z.B. fliegender Tennisball) Nachzieheffekte zu vermeiden, muss die Reaktionszeit des LCD-Paneels sehr kurz sein. Durch die Optimierung des LC-Materials und die Verwendung neuentwickelter Ansteuerschaltungen für die Kristalle konnten Schaltzeiten zwischen 12 ms und 17 ms erreicht werden (Schaltzeit: Wechsel zwischen Schwarz – Weiß – Schwarz bzw. Grau-zu-Grau-Abstufung). Auch die Leuchtdichte (Helligkeit) und der Kontrast spielen bei der Beurteilung eines LCD-Paneels eine wichtige Rolle. Heute erreichen gute LCD-TVs Leuchtdichten von 500 cd/m2 und Kontrastverhältnisse von 600:1. Die derzeit im Handel befindlichen Bildschirmgrößen reichen von 15“ bis 40“ (38 bis 106 cm).
Die Plasmatechnik

Ein Plasmapaneel besteht im wesentlichen aus zwei miteinander verklebten Glasplatten mit einer Gesamtbautiefe von etwa 6mm. Auf diese Glasplatten werden Materialien und Strukturen aufgebracht, die die sog. Zellen (Kammern) bilden. Ein Gasgemisch aus Xenon und Helium füllt diese Zellen und wird durch Anlegen einer Spannung gezündet (Plasmazustand). Die dabei entstehende UV-Strahlung bringt dann in den Grundfarben Rot, Grün und Blau eingefärbte Phosphore in den Zellen zum leuchten. Ein Bildpunkt eines Plasmaschirmes setzt sich aus drei Zellen zusammen, die die Grundfarben Rot, Grün und Blau bilden und durch additive Farbmischung Weiß ergeben. Die Zellstruktur, aber auch die Zellgeometrie und die Formgebung der Ansteuerelektroden beeinflussen die Lichtausbeute maßgebend. Die neue Generation von Plasmapaneelen erreicht Helligkeitswerte von 1100 cd/m2 und Kontrastverhältnisse von 1200:1. Die unzureichenden Blickwinkeleigenschaften, wie sie von LCD-Paneelen her bekannt sind, sind bei der Plasmatechnik ausgeschlossen, für den Betrachter sind Helligkeits- und Farbdarstellung gleichmäßig bis zu einem Blickwinkel von fast 180 Grad sichtbar. Darüber hinaus können Plasmadisplays im Vergleich zu LCDs ein breiteres Farbspektrum abbilden. Die Farbdarstellung ist natürlicher und frischer. Probleme bereitet jedoch das sog. „Pixelrauschen“, das speziell bei dunklen Szenen auftritt. Dafür gibt es bereits mehrere Lösungsansätze verschiedener Hersteller. Zusammengefasst
Beide Verfahren, LCD und Plasma, haben ihre Vor- und Nachteile. Letztlich wird der Preis entscheiden, wann das herkömmliche TV-Gerät von welchem Display ersetzt wird. Aus heutiger Sicht wird voraussichtlich die LCD-Technik bis zu einer Größe von 32“ (81 cm) den Markt beherrschen, darüber hinaus werden Plasmadisplays ihre Vorteile ausspielen können.
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DiSEqC Seit der Einführung der Digital-Empfangstechnik ist das Umschalten von Astra und Eutelsat (wegen den Universal LNC) nicht mehr mit 22KHz Relais möglich. Einigen Firmen versuchten eine 60 Hz b.z.w. 300 Hz Umschaltsystem auf dem Markt zuetablieren. Diese Umschaltung ist jedoch fast vom Markt verschwunden. Immer mehr Hersteller vertreiben für manchen ein rätselhaftes Umschaltsystem genannt DiSEqC (gesprochen Deisek). Folgende DiSEqC Versionen sind z.Z.geplant oder erhältlich.
Mini-DiSEqC Tone-Burst (Mini-DisSEqC): Mit Hilfe des analogen Schaltsignales "Tone-Burst" (auch Mini-DiSEqC genannt), kann man zwei Universal-Single-LNB`s für Digital- und Analogempfang steuern. 14/18 Volt und 22 kHz werden dann über einen speziellen DiSEqC Multischalter gesteuert.
DiSEqC 1.0 Mit der DiSEqC Version 1.0 hat man die Möglichkeit bis zu vier Satelliten anzusteuern. Die Kommunikation zwischen Receiver (Master) und Multischalter (Slave) erfolgt über digitale Signale. Das Signal beinhaltet Informationen über: - unteres und oberes Frequenzband - vertikale und horizontale Polarisationsebene - welches LNB das gewünschte Programm empfängt.
Merkmale der Version 1.0: -Empfang von einem Satellit: 14/18 Volt -Empfang von einem Satellit mit digital TV oder zwei Satelliten mit analog/digital TV: 14/18 V + 22 kHz -Empfang von zwei Satelliten mit analog/digital TV: 14/18 V + 22 kHz + Tone-Burst -Empfang von vier Satelliten mit analog/digital TV: (DiSEqC)
Loop-Through-LNB: Eine bereits weiterentwickelte Version von LNB`s die mit dem sogenannten Loop-Through Signal arbeiten, ermöglichen das Durchschleifen eines zweiten LNB. Dieses Loop-Through-LNB dient dann als Slave zur Kommunikation mit dem Receiver. Diese Steuerungsmöglichkeit steht bereits ab DiSEqC 1.0 zur Verfügung.
DiSEqC 2.0 Ab der DiSEqC Version 2.0 hat man zusätzlich einen Rückkanal, der Informationen über die Anzahl und Art der Angeschlossenen LNB`s gibt. Der Receiver stellt sich dann automatisch auf die entsprechende Oszillatorfrequenz ein und fragt ab, wieviel LNB`s angeschlossen sind. Die Steuerung von drehbaren Anlagen über die Koaxleitung ist ebenfalls mit dieser Version möglich.
Merkmale der Version 2.0: -Empfang von maximal vier Satelliten mit analog/digital TV: (DiSEqC) Rückkanal für Informationen über Anzahl und Art der LNB`s (z.B.: Oszillatorfrequenz) -Steuerung von drehbaren Sat-Anlagen über die Koaxleitung -Abwärtskompatibel
DiSEqC 2.1 Der wesentliche Vorteil der DiSEqC Version 2.1 liegt beim Empfang von bis zu 64 Satelliten.
Merkmale der Version 2.1: -Empfang von maximal 64 Satelliten mit analog/digital TV: (DiSEqC) -Abwärtskompatibel
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